Schiedsrichtergespann

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David gegen Goliath im DFB-Pokal

Schade – eine Sensation blieb in der 1. Runde des DFB-Pokals aus. Kein unterklassiger Verein konnte einen Bundesligisten ausschalten. Das ewige Duell David gegen Goliath ging zu 100 Prozent an die Goliaths des deutschen Fußballs. Damit fehlte dem Pokalwochenende das Salz in der Suppe.

Höchst beeindruckend war die Leistung der Spieler von Rot-Weiß Erfurt beim 3:4 (1:2) im Spiel gegen Bayern München. Dreimal kämpften sich die von Trainer Karsten Baumann hervorragend eingestellten Erfurter wieder heran und konnten jeweils die Rückstände von 0:1, 1:2 und 2:3 egalisieren. Erst das 3:4 durch einen fulminanten Vollspannschuss des 18-Jährigen Toni Kroos entschied das Spiel David gegen Goliath für die von Jürgen Klinsmann trainierten Münchner.

Schiedsrichter Florian Meyer aus Burgdorf hatte das emotional enorm aufwühlende Spiel immer voll unter Kontrolle und beeindruckte durch seine Entscheidung kurz vor dem 1:2 durch Lukas Podolski, als er seinen Linienrichter überstimmte und auf „Passives Abseits“ durch Miroslav Klose entschied (auch wenn nicht ganz geklärt werden konnte, ob Klose nicht den heranstürmenden Erfurter Abwehrspieler bei seinem Abwehrversuch maßgeblich behinderte).

Für den bekennenden Hertha-Fan ist der 3:1 Auswärtssieg bei Eintracht Trier sehr erfreulich. Torschützen für Hertha BSC waren Marko Pantelic, Fabian Lustenberger und Patrick Ebert. Vielleicht beschert die Glücksfee den Herthanern in der nächsten Pokalrunde mal ein Heimspiel.

Die 2. Runde im DFB-Pokal wird im September am Dienstag den 23. und Mittwoch den 24. ausgespielt. Alle Ergebnisse der 1. Runde im DFB-Pokal im Überblick:

DFB-Pokal Eintracht Trier Hertha BSC

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