Schiedsrichtergespann

Hertha BSC Blog – Berlin Fußball Bundesliga

Hertha BSC kann doch noch gewinnen

Beim 2:0 gegen Eintracht Braunschweig gelang Hertha BSC endlich der erste so lang ersehnte Heimsieg 2014. Gegen überraschend zahnlose Löwen aus Braunschweig fand damit auch die andere höchst unerfreuliche Durststrecke, nämlich neun Pflichtspiele ohne Sieg, sein abruptes Ende. Mit hochkonzentrierter Leistung über 90 Minuten ließen die Berliner die Braunschweiger nie ihren Rhythmus, geschweige den Modus „bedingungsloser Abstiegskampf“ finden. Mit 41 Punkten belegt Hertha BSC nun den zehnten Tabellenplatz, den es bis zum baldigen Saisonende zu verteidigen gilt. Vielleicht können die Blau-Weißen ja sogar die Hoffenheimer noch überholen, die aktuell punktgleich den 9. Tabellenplatz besetzen.

2014 - Spielergebnis Hertha BSC - Eintracht Braunschweig - 2:0

Alexander Baumjohann dribbelt sich zurück

Kreuzbandrisse gehören zu den gefürchtetsten Sportverletzungen, weil Genesung und voll wiederhergestellte Belastbarkeit des Körpers eine Ewigkeit (6-12 Monate) andauern können. Manche Sportler erreichen nie wieder dieselbe Leistungsfähigkeit wie vor der schweren Verletzung. Als bei Alexander Baumjohann am 4. Spieltag in Wolfsburg das Kreuzband riss, war die Diagnose für Spieler und Verein dementsprechend niederschmetternd. Baumjohann war von Jos Luhukay und Michael Preetz im letzten Sommer als Schlüsselspieler für die Offensive verpflichtet worden. Und gleich bei seinen ersten Einsätzen wurde deutlich, Baumjohann ist eine hervorragende Verstärkung für den Aufsteiger. Gegen Eintracht Braunschweig war Alexander Baumjohann nun zum ersten Mal seit September 2013 wieder in der Startformation, spielte die 90 Minuten durch (sehr beachtliche 11,08 Kilometer Laufleistung) und konnte bei vielen Aktionen glänzen.

Hertha BSC gegen Eintracht Braunschweig
Hertha-Mannschaftsaufstellung, Einwechselspieler und Reservebank:

2014 - Mannschaftsaufstellung Hertha BSC Eintracht Braunschweigeig-2014-04-28

Torschütze John Anthony Brooks

Zum Ende der Saison hin scheint Nachwuchsspieler John Anthony Brooks die Kurve zu kriegen. Denn gegen Eintracht Braunschweig spielte er eine gute Partie in der Innenverteidigung und konnte sich darüber hinaus sogar als Torschütze feiern lassen. Hertha-Trainer Jos Luhukay wird sicher sehr erfreut sein, dass bei Brooks unverkennbar eine Leistungssteigerung zu sehen ist.

Kopfballduell zwischen John Anthony Brooks und Dennis Kruppke
Foto: Getty Images

Torschütze Sami Allagui

Sehr beachtliche 9 Tore hat der sympathische Sami Allagui in dieser Saison schon erzielt. Damit ist er hinter Top-Torjäger Adrian Ramos (16 Treffer) Herthas zweiteffektivster Offensivspieler. Trotzdem hadern viele Zuschauer oft mit seiner Leistung. Und auch gegen Braunschweig ließ er wieder beste Chancen aus oder traf bei Abspielen unglückliche Entscheidungen. Es wird spannend zu beobachten, ob Allagui sich in der nächsten Saison steigern kann. Seine fußballerischen Voraussetzungen sind sicherlich überdurchschnittlich. Und möglicherweise gehören gerade er und Ronny zu den Spielern, die von einem fitten Alexander Baumjohann besonders profitieren könnten.

Herthas Sami Allagui im Zweikampf mit Braunschweigs Norman Theuerkauf
Foto: Getty Images

Herta-Torhüter Thomas Kraft gegen Dominik Kumbela

Die Mannschaft und alle Hertha-Fans können sich wieder einmal bei Hertha-Torhüter Thomas Kraft bedanken. Denn in der 49. Spielminute wären die Berliner fast mit 0:1 in Rückstand geraten. Und es erscheint sehr fraglich, ob sie das Spiel nach Rückstand noch hätten drehen können. Zum Glück bewies Thomas Kraft erneut, wie stark er in Eins-gegen Eins-Situationen sein kann. Als Dominik Kumbela mit dem Ball am Fuß frei auf Kraft zulief, roch es verdammt stark nach Tor oder Strafstoß. Aber Kraft behielt bei seiner Rettungsaktion die Nerven, ging volles Risiko, stürzte sich direkt auf den Ball und entschärfte die Torchance von Kumbela souverän. Klasse.

Hertha-Torhüter Thomas Kraft rettet gegen Dominik Kumbela
Foto: Getty Images

Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer

Ticker. Hertha BSC – Eintracht Braunschweig – 2:0 (0:0). 51.953 Zuschauer sahen im Berliner Olympiastadion bei bestem Fußballwetter eine durchschnittliche Bundesligapartie. Obwohl es für die Braunschweiger in dieser Partie ums nackte Überleben in der Bundesliga ging, mussten Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer und sein Schiedsrichtergespann nur selten härter ins Spielgeschehen eingreifen. Kinhöfer zückte keine Roten, Gelb/Roten oder auch nur Gelbe Karten. Die Tore für Hertha BSC erzielten John Anthony Brooks nach Ecke in der 61. sowie Sami Allagui per Abstauber in der 77. Spielminute. Herthas Dauerläufer der Partie: Peter Pekarik mit 11,43 gemessenen Kilometern.

Hertha-Spiele Fußball-Historie

Ältere Spielberichte, Informationen und Meinungen zu Begegnungen beider Mannschaften vom Schiedsrichtergespann:

10. Dezember 2013 – Eintracht Braunschweig – Hertha BSC – 0:2
9. April 2013 – Hertha BSC – Eintracht Braunschweig – 3:0
29. Oktober 2012 – Eintracht Braunschweig – Hertha BSC – 1:1

Hertha BSC Eintracht Braunschweig Ergebnisse 1. Bundesliga 1. Bundesliga 32. Spieltag:

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Hertha BSC Eintracht Braunschweig Tabelle 1. Bundesliga 1. Bundesliga 32. Spieltag:

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Hertha BSC – Eintracht Braunschweig – 2:0 (0:0) – eine ca. 2 Minuten Video-Kurzzusammenfassung des Spiels mit Highlights und Toren findet man auf Bundesliga.de

Pressekonferenz mit den Trainern Jos Luhukay und Torsten Lieberknecht
Hertha BSC – Eintracht Braunschweig
HerthaTV, der offizielle YouTube-Kanal von Hertha BSC

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