Fußball Weblog - Blog Hertha BSC Berlin
Satte 4 Minuten Nachspielzeit. Seit der 63. Spielminute verteidigte Hertha nun schon nur noch zu neunt und dann hielt dieser vierte Unparteiische locker die Tafel hoch und verkündete weitere 4 Spielminuten. Das Zittern der Hertha-Fans sollte also einfach kein Ende nehmen. Und das war dann des Guten auch einfach zu viel. Hertha BSC verlor den Fußball-Krimi bei Werder Bremen in der dritten Minute der Nachspielzeit doch noch mit 1:2.
Trotz eines bescheidenen 2:2 Heimspiel Unentschiedens gegen den FC Augsburg hält Herthas Lauf an. 5 Spiele in Folge sind die Berliner nun schon unbesiegt und festigen ihren Platz im gesicherten Tabellenmittelfeld der Bundesliga. Für das Saisonziel Nichtabstieg sieht es damit weiter gut aus und auch eine mögliche Niederlage im nächsten Auswärtsspiel bei Werder Bremen ändert daran erst einmal nichts. Leider bleibt aber auch festzuhalten, dass ein wichtiges 6-Punktespiel gegen den Abstieg nicht gewonnen werden konnte.
Hertha mauert und besiegt die seit über einem Jahr in Heimspielen ungeschlagenen Dortmunder sensationell mit 2:1. Und dieser Sieg der Herthaner war nicht etwa glücklich oder dem Zufall geschuldet, sondern er wurde durch eine grandiose Mannschaftsleistung Stück für Stück für alle 80.000 Zuschauer im Stadion schmerzvoll sichtbar hochdiszipliniert mit enormer Laufarbeit errungen.
Zur 100-Jahrfeier des TSV Sudheim feierte Hertha BSC am Freitag ein Schützenfest in Niedersachsen. Vor 1.892 Zuschauern ließen die Berliner nichts anbrennen und gewannen das Freundschaftsspiel gegen den TSV Sudheim standesgemäß mit 13:0.
Hertha BSC besiegt den VfB Stuttgart durch ein spätes Kopfballtor von Raffael mit 1:0 und feiert seinen ersten Heimspielerfolg der Saison. Der bärige Siegeswille und die hervorragende Kondition der Herthaspieler machten kurz vor Schluss den kaum noch erhofften Siegtreffer möglich. Nach diesem Heimerfolg liegt Hertha BSC mit satten 5 Punkten aus 4 Spielen sogar voll im Nichtabstiegsschnitt. Viel besser hätte man sich den Start in die Erstliga-Saison kaum wünschen können.
Da nun leider eine zweiwöchige Länderspielpause die Bundesliga unterbricht, kann ein Zwischenfazit gezogen werden.
88. Spielminute Freistoß für Hannover 96. Der von Freistoßspezialist Christian Pander getretene Ball segelt an Freund und Feind sowie an Herthas Torhüter Thomas Kraft vorbei direkt in die Maschen. Spiel verloren? Nein, eine Fehlentscheidung zu Gunsten Herthas. Der Schiedsrichter gibt das Tor fälschlich nicht und Hertha ist in Hannover im Glück und erreicht ein 1:1. Nach gefühlter 25 monatiger Pechsträhne bei Schiedsrichter-Entscheidungen (Mai 2009; falsche Abseitsentscheidung gegen Pantelic; Hertha spielt gegen Schalke nur 0:0 und vergeigt den Sprung in die Champions-League-Qualifikation) kommt endlich das Glück zurück, auch wenn gegen einen erneuten Abstieg eigentlich nur Dreier wirklich zählen.
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