Schiedsrichtergespann

Hertha BSC Blog – Berlin Fußball Bundesliga

Hertha blamiert

Der 1. FC Union besiegt Hertha BSC im Berlin-Derby vor 74.244 Zuschauern verdient mit 2:1 und blamiert den Aufstiegsanwärter Nr. 1 bis auf die Knochen. Au Backe, Hertha muss im Derby eine ganz bittere Heimniederlage einstecken. Und dann gewinnt die Konkurrenz ihre Spiele an diesem Wochenende auch noch geschlossen und Hertha hat gleich irgendwas so um gefühlte 6 Punkte weniger auf dem Konto – bitter, bitter, bitter.

Millionensturm Friend und Ramos

Herthas Millionensturm konnte die Kugel wieder nicht im Kasten unterbringen. Friend hat gegen die Eisernen auch seinen letzten Kredit verspielt und Trainer Markus Babbel sollte unbedingt eine Umstellung vornehmen. Bei Adrian Ramos bleibt wenigstens die Hoffnung, dass er trotz seiner Formschwankungen in den noch 13 ausbleibenden Partien ein paar wichtige Tore machen könnte. Ohne den Youngstar Pierre-Michel Lasogga scheint es im Hertha-Sturm nicht mehr zu gehen. Hoffentlich klingt seine Knieverletzung bald ab, damit er wieder wirbeln kann.

Schiedsrichter Dr. Jochen Drees

Ticker. Berlin-Derby. Hertha BSC – 1. FC Union Berlin – 1:2 (1:1). Im mit 74.244 Zuschauern restlos ausverkauften Berliner Olympiastadion zeigte Schiedsrichter Dr. Jochen Drees den Hertha-Spielern Raffael und Lell jeweils die Gelbe Karte. Das Tor für Hertha BSC erzielte Verdeidiger Roman Hubnik in der 13. Spielminute. Die Treffer für Union Berlin erzielten John Jairo Mosquera in der 37. und Kapitän Torsten Mattuschka in der 71. Minute.


Mannschaftsaufstellung Hertha BSC
Mannschaftsaufstellung Hertha BSC 1 FC Union Berlin

Herthaspiele Fußball-Historie

Ältere Spielberichte, Informationen und Meinungen zu Begegnungen beider Mannschaften vom Schiedsrichtergespann:

17. September 2010 – 1. FC Union Berlin – Hertha BSC 1:1

Hertha BSC 1. FC Union Berlin Ergebnisse 2. Bundesliga2. Bundesliga 21. Spieltag:

Hertha BSC 1. FC Union Berlin Derby Blamage

Hertha BSC 1. FC Union Berlin Tabelle 2. Bundesliga2. Bundesliga 21. Spieltag:

Hertha BSC 1. FC Union Berlin Millionensturm Rob Friend Adrian Ramos

12 Kommentare

  1. auch wenn das zum Spieltag passte – auch andere haben sich blamiert – war das eine ganz bittere Pille!

  2. Same Procedure as last Year Markus?
    Blicken wir zunächst zurück auf die Mannschaftsaufstellung Hertha BSC Berlin am 4. Spieltag:
    Aerts – Lell – Hubnik – Mijatovic – Kobiashvili – Niemeyer – Rukavytsya – Domovchiyski – Raffael – Ramos – Friend (Einwechselspieler: Perdedaj für Raffael, Schulz für Rukavytsya und Djuricin für Domovchiyski). Außer Ronny lief im Olympiastadion die gleiche Startelf auf wie beim Hinspiel in der alten Försterei.

    Damals lasen wir 2 Kommentare zu “Hertha bei den Eisernen”
    1. Mister Luv am 20. September 2010 um 17:43 Uhr
    Union? Auf Wiedersehen in der Rückrunde!
    Karlsruhe ein Konkurrent um die Aufstiegsplätze? Möglicherweise.
    Cottbus ein Konkurrent um die Aufstiegsplätze?
    Auf jeden Fall ein ganz harter Brocken.
    Hertha muss sich gegenüber dem Spiel an der alten Försterei wesentlich steigern, um in den Spielen gegen diese beiden Teams zu punkten.

    2. Berlin Tiergarten am 21. September 2010 um 11:03 Uhr
    Die Woche der Wahrheit steht an. Herthas Ergebnisse gegen den Karlsruher SC und Energie Cottbus sind wegweisend. Die beiden Bundesliga-Absteiger von 2009 sind schon in ihrer zweiten Zweitligasaison und damit an einer Wendemarke, die sich Hertha besser mit Siegen gegen eben diese Teams erspart.

    Aus heutiger Sicht ist diesen Kommentaren Folgendes hinzufügen: Babbel kann oder oder will an seiner Startelf nicht mehr viel ändern.

    Mehr Chancen als gegen Union können die Stürmer der Hertha kaum noch vergeben. Aber wer soll statt ihrer die Tore schießen – Djuricin, Domovchiyski, Lasogga?

    Union? Auf Nimmerwiedersehen?
    Nur der Aufstieg erspart der Hertha weitere Derbys!

  3. Auch am dritten Tag nach der Pleite gegen die Eisernen suche ich wie verzweifelt nach dem Silberstreif am Horizont. Lasogga, Ebert und Lustenberger sind die Spieler, mit denen am System geschraubt werden könnte. Wirkungsloser als Rob Friend kann Lasogga absolut nicht sein. Wenn er fit ist, sollte er spielen. Und auf die Bundesliga erfahrenen Lustenberger und Ebert zu verzichten, macht nur Sinn, wenn Ronny und Rukavytsya überzeugen. Den spielstarken Lustenberger neben Niemeyer in die Startformation stellen und Ebert in der 2. Halbzeit in Karlsruhe einwechseln. Hertha darf sich maximal noch drei Niederlagen in den ausbleibenden 13 Spielen erlauben. Auch wenn uns eine langjährige Fanfreundschaft verbindet, gegen die Karlsruher darf es keine 0:4 Niederlage wie 2009 geben, sonst wird es stockduster. Wie formulierte es der Blaue Baumsteiger so schön: Nur der Aufstieg erspart uns weitere Derby-Blamagen. Wobei Herthas durch resoluten Sparkurs verjüngte und ausgedünnte Mannschaft in der nächsten Saison wahrscheinlich auf Augenhöhe oder sogar als Außenseiter in die Spiele gegen die Köpenicker gehen würde.

  4. Wo soll ich dir zu Ebert sagen, mein lieber Linienrichter?
    Ich kann leider nicht jede Woche zum Trainingsplatz hüpfen, um selbst mit meinen Froschaugen zu schauen, in welcher Weise sich Ebert im Training anbietet.

    Die Medien und die Fans im Internet versuchen fleißig, Ebert in die Mannschaft zu schreiben. Nach den Erfahrungen mit Beichler befürchte ich eine erneute Trotzreaktion von Babbel. Je lauter die Namen einzelner Spieler in den Medien gefordert werden, umso länger lässt Babbel sie auf der Bank schmoren.

  5. Babbel verfolgt konsequent die Linie, so wenig Rotation wie möglich. Damit nimmt er Stammspielern den Druck, nach schwächeren Spielen schnell aus der Mannschaft zu fliegen. Ein Spieler-Austausch und Systemwechsel wird demnach zumeist wegen einer Verletzung vorgenommen. Ronny und Rukavytsya sind gesund. Damit haben es Lustenberger und Ebert schwer, in die Mannschaft zu rutschen. Mit der Abgabe von Beichler haben Preetz und Babbel die Konkurrenz-Situation in Herthas Mittelfeld sicher sehr sinnvoll entschärft.

  6. Alles schick im Mittelfeld der Hertha, mein lieber Tiergarten?
    Nun frag ich Dich: Wo bleibt Valeri Domovchiyski?
    Ist er im Konkurrenzampf bereits unterlegen?
    Hat er keine Fans, die für ihn schreiben?
    Liegt es vielleicht nur daran, dass kaum einer seinen Namen fehlerfrei schreiben kann? Stellt in der Trainer nicht auf, damit er ihn nicht im Spielberichtsbogen eintragen muss? Wer führt eigentlich diesen Bogen – der Schiedsrichter oder der Linienrichter?

  7. Nachdem Valeri Domovchiyski zu Beginn der Saison die Gunst des Markus Babbel genoss und auch ein paar schöne Tore schoss, geriet er unter das scharfe Fallbeil des Weltmeisters. Im November 2010 verbannte Lothar Matthäus Domo aus der bulgarischen Nationalmannschaft. Kann Domovchiyski dem Fluch des Loddar entrinnen? Ich sehe momentan kein Licht am Ende des Tunnels.

  8. Bulgarien?
    Rumänien?
    Egal-Hauptsache Transsylvanien!
    Dies schien das Motto des Weltmeisters bei der Wahl seines Arbeitgebers zu sein. Ich glaube jedoch, eher qualifiziert sich HERTHA mit Domo für die 1.Liga als Bulgarien mit Lothar für die nächste EM.

  9. Lothar Matthäus hat ja nun wahrlich genug schlechte Presse. Selber Schuld muss man sagen, schließlich sucht er immer aktiv die Nähe zum Boulevard. Seinen guten Namen im Strudel eines transsylvanischen Bestechungsskandals beschmuddeln lassen zu müssen, hat unser Rekordnationalspieler allerdings nicht verdient.

  10. Wieweit ist denn Matthäus überhaupt schon bei den Außerirdischen bekannt? Hat sein Ruf schon die Grenzen unseres sonnensystems überschritten?
    Anyway, er war vermutlich not amused, als der Schiedsrichter 2 Elfmeter gegen Bulgarien pfiff.

  11. Die Außerirdischen verfolgen alle relevanten Vorgänge auf der Erde sehr genau. Neben investigativer und konspirativer Beeinflussung und Nötigung höchster politischer Entscheidungsträger ist der Bereich Sport und insbesondere der Ballsport mit seiner menschlich arttypischen Heldenbildung ein weites und bevorzugtes Operationsfeld der Invasoren. Verräterische Informationen sowie eindeutige Beweise außerirdischer Manipulation in den letzten drei Dekaden des Deutschen Fußballs können aus Gründen internationaler und terranischer Sicherheitsbedenken hier auf gar keinen Fall veröffentlicht werden. Nur soviel: Auch beim Gewinn des Weltmeistertitels 1990 durch die von Lothar Matthäus angeführte Deutsche Fußball-Nationalmannschaft hatten die Außerirdischen ihre glibberigen Finger im Spiel.