Schiedsrichtergespann

Hertha BSC Blog – Berlin Fußball Bundesliga

16. Oktober 2017
von Linienrichter
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Hertha steckt im Abwärtstrend

Hertha BSC verlor das Heimspiel gegen den FC Schalke 04 nach schwacher Leistung mit 0:2 und steckt nun mitten in einem Abwärtstrend. Wird auch das nächste Bundesligaspiel beim SC Freiburg vergeigt, ist die Krise da. In Freiburg erwartet die Blau-Weißen ein sogenanntes 6-Punkte-Spiel. Noch haben die Berliner 2 Punkte Vorsprung auf die Braisgauer. Aber bei einer weiteren Auswärtspleite – und Hertha verliert auswärts in schönster Regelmäßigkeit – ziehen die Freiburger in der Tabelle vorbei und Hertha steckt dann mit Hamburg, Bremen und Köln zusammen im Abstiegskampf. Die ambitionierte Aufgabe am nächsten Sonntag bei den Freiburgern zu punkten, wird dadurch erschwert, weil die Hertha zuvor noch am Donnerstag in der Europa League in der Ukraine bei Sorja Luhansk antreten muss. Und überhaupt kommen nun die Englischen Wochen der Wahrheit. Vom 19.10. bis zum 5.11. darf Hertha sich mit folgenden 6 Kontrahenten messen: Luhansk auswärts, Freiburg auswärts, Köln im Pokal heim, Hamburg heim, Luhansk heim und dann Wolfsburg auswärts.
Oktober 2017 - Spielergebnis - Hertha BSC - FC Schalke 04 - 0:2
Großer Frust bei den Blau-Weißen. Beim Elfmeterschuss von Goretzka hatte Hertha-Torhüter Rune Jarstein zwar die Fingerspitzen dran, aber der Ball landete trotzdem zum 0:1 im Netz.
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Direkt aus dem Stadion – Spielbericht von Blauer Montag

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2. Oktober 2017
von Linienrichter
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Hertha im Zeitalter der Rotation

Hertha BSC gelang mit einer furiosen Aufholjagd nach 0:2 Rückstand noch ein nie und nimmer zu erwartender 2:2 Ausgleich gegen den sich in einer offensichtlichen Krise befindenden Serienmeister Bayern München. Hertha im Zeitalter der Rotation. Trotz Englicher Wochen war die Mannschaft von Hertha-Trainer Pal Dardai topfit und topmotiviert. Als Fan der Blau-Weißen lernt man so langsam Rotation zu lieben. Jedes Spiel bietet neue Einsichten, da Zusammenstellung und taktische Einstellung der Mannschaft von Spiel zu Spiel relativ stark variiert. Positive wie negative Überraschungen werden dem Zuschauer so im fliegenden Wechsel geboten. Sehr interessant ist dabei zu verfolgen, wie das Trainerteam mit erweitertem Kader den Tanz auf gleich drei Hochzeiten zu bewältigen versucht.
Oktober 2017 - Spielergebnis - Hertha BSC - FC Bayern München - 2:2
Berauschender Jubel bei den Herthanern nach dem 2:2 Ausgleichtreffer durch Torjäger Salomon Kalou.
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Direkt aus dem Stadion – Spielbericht von Blauer Montag

Heimstarke Hertha erkämpft gegen den FC Bayern einen Punkt.
Den Zuschauern im Olympiastadion werden gegen Ende der ersten Halbzeit bereits einige statistische Werte gezeigt. Nach meiner Erinnerung stand dort Ballbesitz 37% : 63%, Ecken 1:8, Tore 0:1. Diese Werte lassen noch nicht erahnen, wie sich die Hertha zurück ins Spiel kämpfte und einen Punkt eroberte. Kurz nach dem Wiederanpfiff schlugen die Bayern einen langen Ball nach vorne, Lewandowski setzte sich im Zweikampf geschickt durch gegen Stark und überwand Jarstein mit einem harten Schuss aus kurzer Distanz. Hertha rannte nun an gegen die Bayernabwehr und erzielte binnen weniger Minuten den Ausgleich. Duda krönte seine gute kämpferische und spielerische Leistung mit dem ersten Torerfolg in der Bundesliga. Dann kam es noch besser: Plattenhardt schlug einen Freistoß an die Strafraumgrenze, Rekik eroberte den Ball und legte ihn vor für Kalou, der erfolgreich abschloss.
Bayerntrainer Sagnol brachte mit Thiago, Coman und Süle 3 frische Kräfte, um noch einmal die Oberhand zu gewinnen. Das Spiel wogte bis zum Abpfiff hin und her, denn auch Hertha initiierte noch einige schöne Angriffe.

Genki Haraguchi machte eine richtig starke Partie. Höhepunkt seiner Leistung war das überirdische Monster-Dribbling durch den Strafraum der Münchner.
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Was machen Genki Haraguchi?

Als der Japaner in der 51. Spielminute zu seinem überirdischen Sololauf durch die gesamte Abwehrreihe der Münchner ansetzte, wollte man seinen Augen nicht trauen. In Einheit so selbstbewusst, so energisch und zielstrebig erlebt man Haraguchi im Hertha-Dress eher seltener, aber wenn, dann doch nie innerhalb des gegnerischen Strafraums, sondern irgendwo im Mittelfeld. In der laufenden Saison war Genki Haraguchi bislang nur zu wenigen Einsatzminuten gekommen. Aber im Moment seines Monster-Dribblings schwebte er wie entrückt über den Rasen. Haraguchi befand sich „In the Zone“. Dieser Moment den Topsportler immer dann erleben, wenn einfach alles stimmt. Wenn Körper und Geist, Ausbildung und Fitness in absolutem Einklang sind. Für Mannschaft, Fans und Gegner war Haraguchis sensationeller Sololauf der unüberhörbare Weckruf. Da geht was. Hertha kann es schaffen. Die Bayern haben Krise, sind angeknockt, sie sind zu packen.

Herthas Ondrej Duda beim Jubel nach seinem Anschlusstreffer zum 1:2. Auch ein technisch hochveranlagter Spieler wie Duda rutscht bei solch einer Schräglage aus.
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Ondrej Duda mit seinem 1. Tor für Hertha

Genki Haraguchi schloss sein Monster-Dribbling konzentriert ab und legte den Ball perfekt in den Lauf der beiden heranstürmenden Ondrej Duda und Salomon Kalou. Schlussendlich war es dann Duda, der den Ball über die Linie bugsierte. Nun war das Team wie elektrisiert. Fast folgerichtig ließ der Ausgleichstreffer durch Salomon Kalou nur schlappe 5 Minuten auf sich warten. Und Rotation sei Dank, waren es die noch am Donnerstag in Schweden so schmerzlich vermissten Marvin Plattenhardt und Karim Rekik, die für die Vorarbeit zu Kalous Treffer gesorgt hatten.

Herthas Karim Rekik war gegen die Bayern voll da. Das Spiel Pause in Schweden hatte ihm sichtlich gut getan.
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Schiedsrichter Harm Osmers

Ticker. Hertha BSC – FC Bayern München – 2:2 (0:1). 71.212 Zuschauer sahen im überraschenderweise „nicht“ ausverkauften Berliner Olympiastadion eine spannungsgeladene Bundesligapartie, in der die Herthaner die Nerven behielten und mit viel Herz einen 0:2 Rückstand egalisierten. Schiedsrichter Harm Osmers und sein Schiedsrichtergespann lagen mit ihren Entscheidungen zumeist richtig. Einen zuvor gepfiffenen Elfmeter für Hertha per Videobeweis wieder zurückzunehmen, war möglicherweise eine weitreichende Fehlentscheidung. Kein Herthaner sah von Osmers Gelb. Die Tore für Hertha BSC erzielten Ondrej Duda nach Weltklassevorarbeit von Genki Haraguchi in der 51. und Torjäger Salomon Kalou in der 56. Spielminute nach Vorarbeit von Karim Rekik. Die Tore für Bayern München erzielten Hummels per Kopfball in der 10. sowie Lewandowski in der 49. Minute. Herthas Dauerläufer der Partie: Per Skjelbred mit 12,49 gemessenen Kilometern. Insgesamt liefen die Berliner mit 119,3 zu 114,3 insgesamt 5 Kilometer mehr als die Münchner.

Hertha BSC gegen Bayern München
Hertha-Mannschaftsaufstellung und Einwechselspieler:
Oktober 2017 - Mannschaftsaufstellung - FC Bayern München - Hertha BSC

Hertha-Spiele Fußball-Historie

Ältere Spielberichte, Informationen und Meinungen zu Begegnungen beider Mannschaften vom Schiedsrichtergespann:
20. Februar 2017 – Heimstärke gegen Serienmeister – Hertha BSC – Bayern München – 1:1
22. September 2016 – Chancenlos – Bayern München – Hertha BSC – 3:0
25. April 2016 – Brandneues Gesicht – Hertha BSC – Bayern München – 0:2
30. November 2015 – Chancenlos – Bayern München – Hertha BSC – 2:0
27. April 2015 – Neuer stoppt Schulz – Bayern München – Hertha BSC – 3:1
01. Dezember 2014 – Niederlage – Hertha BSC – Bayern München – 0:1
27. März 2014 – Fussballgott – Hertha BSC – Bayern München – 1:3
28. Oktober 2013 – Kopfballungeheuer – Bayern München – Hertha BSC – 3:2
19. März 2012 – Drei Foulelfmeter – Hertha BSC – Bayern München – 0:6
15. Oktober 2011 – Fußball vom anderen Stern – Bayern München – Hertha BSC – 4:0
08. Mai 2010 – Ziel Wiederaufstieg – Hertha BSC – Bayern München – 1:3
19. Dezember 2009 – Rettendes Ufer – Bayern München – Hertha BSC – 5:2
14. Februar 2009 – Meisterschale – Hertha BSC – Bayern München – 2:1
31. August 2008 – Aufbaugegner – Bayern München – Hertha BSC – 4:1

Hertha BSC FC Bayern München Ergebnisse 1. Bundesliga
1. Bundesliga 7. Spieltag:

Tor Ondrej Duda Hertha BSC - FC Bayern München

Hertha BSC FC Bayern München Tabelle 1. Bundesliga
1. Bundesliga 7. Spieltag:

Genki Haraguchi Monster-Dribbling Hertha BSC - FC Bayern München

Pressekonferenz mit den Trainern Pal Dardai und Willy Sagnol
Hertha BSC – FC Bayern München – 2:2
HerthaTV, der offizielle YouTube-Kanal von Hertha BSC
-folgt später-

Bundesliga bei Bild, der offizielle YouTube-Kanal von Bild
Hertha BSC – FC Bayern München – 2:2

29. September 2017
von Linienrichter
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Herthas Pleite auf Schwedens Kunstrasen

Hertha BSC verlor das Spiel gegen Östersunds FK in der Europa-League-Gruppenphase glücklos mit 0:1 und steht schon nach zwei von insgesamt sechs Spielrunden mit dem Rücken zur Wand. Sollte in der nächsten Partie gegen den ukrainischen Vertreter Sorja Luhansk nicht der erste Dreier eingefahren werden, ist wohl Schluss mit Europa. Entweder fehlte es an Dynamik, an Inspiration oder an Präzision, an Zielstrebigkeit fehlte es fast immer. Herthas Kick im hohen Norden Schwedens bei Östersunds FK war nicht schön anzuschauen. Lag es am ungewohnten Kunstrasen? Wohl eher marginal zu bewerten. Viel eher lag der wenig effiziente, schwache Auftritt der Berliner an anderen Faktoren und deren unheilvollem Zusammenwirken. Die Formschwäche einzelner Spieler, die durch Rotation bedingten Abstimmungsprobleme und die nicht vorhandene Durchschlagskraft vor des Gegners Kasten.

Hertha-Torwart Thomas Kraft hielt viel. Mindestens zwei Glanzparaden waren dabei. Den Elfmeter konnte er leider nicht parieren.
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Die erwartet schwere Saison

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25. September 2017
von Linienrichter
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Herthas Rekik mit Doppelfehler beim 1. FSV Mainz 05

Mit einem uninspirierten und müden Auftritt verlor Hertha BSC zurecht beim 1. FSV Mainz 05 mit 0:1. Ähnlich defensiv ausgerichtet, vergeigten die Blau-Weißen schon in der letzten Saison haufenweise Auswärtsspiele. Gerade auch dann, wenn Englische Wochen angesetzt waren. Für den erfahrenen Hertha-Fan kam die Niederlage in Mainz deshalb wenig überraschend. Warum den starken Leistungen in Heimspielen oft so lahme Auswärtsspiele folgen, sollte dem Trainer-Duo Pal Dardai und Rainer Widmayer aber Ansporn sein, an der zukünftigen Auswärtstaktik nachzujustieren. Vielleicht hatte Pal Dardai einfach nur zu wenig rotiert. Denn Vierfach-Torschütze Mathew Leckie zum Beispiel blieb in Mainz ziemlich blass. Auch der andere bisherige Überflieger, Innenverteidiger Karim Rekik, hatte eine schwache Tagesform und verschuldete den Elfmeter, der zur Niederlage führen sollte.
September 2017 - Spielergebnis - 1. FSV Mainz 05 - Hertha BSC - 1:0
Der Videobeweis brachte den Knock Out. Aus dem Spiel heraus hätten die Mainzer wohl nie ein Tor erzielt.
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Pal Dardai – Spielkontrolle und individueller Fehler

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21. September 2017
von Linienrichter
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Hertha haut Angstgegner Leverkusen weg

Hertha BSC besiegte den Angstgegner Bayer 04 Leverkusen vor heimischer Kulisse mit 2:1 und steht mit nun 8 Punkten aus den ersten fünf Ligaspielen richtig stabil da. 8 Punkte macht Platz 8 in der Tabelle. Mit dieser guten Punkteausbeute war bei dem schwierigen Startprogramm der Hertha nicht unbedingt zu rechnen. Auch die beiden folgenden Bundesligapartien haben es in sich. Gegen den nächsten Gegner – den 1. FSV Mainz 05 – verloren die Blau-Weißen im April noch mit 0:1. Und für das darauf folgenden Heimspiel gegen den FC Bayern München wird sich Hertha-Trainer Pal Dardai schwer tun, weitere Zähler fest einzuplanen.
So schön senkte sich Mathew Leckies geschlenzter Ball hinter den Fäusten von Torwart Leno zum 1:0 ins Leverkusener Netz.
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September 2017 - Spielergebnis - Hertha BSC - Bayer 04 Leverkusen - 2:1

Direkt aus dem Stadion – Spielbericht von Blauer Montag

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18. September 2017
von Linienrichter
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Hertha kann Rotation

1:1 hieß es nach 90 Spielminuten. Mit einer grundsoliden Leistung entführte Hertha BSC einen Punkt bei 1899 Hoffenheim und stabilisiert den Platz im Tabellenmittelfeld der Bundesliga. Damit haben die Blau-Weißen in der ersten Englische Woche dieser Saison eigentlich ganz ordentliche Ergebnisse eingefahren. 1:1 gegen Werder Bremen, 0:0 gegen Athletic Bilbao und nun 1:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Kein Spiel verloren. Und wie Hertha-Trainer Pal Dardai zuvor angekündigt hatte, rotierte er seine Mannschaft bei den schnell aufeinander folgenden Spielansetzungen kräftig durch. Nach eher erfolglosen Englischen Wochen in der zurückliegenden Saison sah der Hertha-Fan der aktuellen Spielperiode deshalb mit gemischten Gefühlen entgegen. Aber das überraschende Zwischenfazit lautet – Hertha kann Rotation.
Passt! Alexander Essweins Kopfball/Schulterkracher markierte den verdienten Ausgleich für die Blau-Weißen (dieses Mal in rotem Auswärtsdress).
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Hertha-Trainer Pal Dardai im 3. Jahr seines Wirkens

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