Schiedsrichtergespann

Hertha BSC Blog – Berlin Fußball Bundesliga

9. Dezember 2019
von Linienrichter
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Herthas ernüchternde Niederlagenserie endete in Frankfurt

2:2 – nach 5 Niederlagen in Serie konnte Hertha BSC bei Eintracht Frankfurt endlich wieder einmal punkten. Die Tabellensituation (Platz 15, punktgleich mit Relegationsplatz 16) bleibt zwar genauso prekär wie zuvor, aber für die Moral der Truppe und das Wirken des neuen Trainerteams war das erzitterte Auswärts-Unentschieden enorm wichtig. Auffällig ist, seit dem Amtsantritt von Jürgen Klinsmann konnte die Mannschaft das Behäbige, das Tranige ablegen. Es wird anständig gelaufen, gerannt und gebissen. Spielerisch hat sich bislang eher wenig geändert. Aber die Grundtugenden sind zu sehen, um im Abstiegskampf zu bestehen. Und Hertha BSC befindet sich definitiv im Abstiegskampf. Auch wenn zum Beispiel Hertha-Stürmer Davie Selke unter der Woche dieses Szenario über die Presse öffentlich einfach negierte.

Hertha-Stürmer Dodi Lukebakio tunnelte gekonnt den Torhüter der Frankfurter zum 1:0.
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Tore von Dodi Lukebakio und Marko Grujic

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2. Dezember 2019
von Linienrichter
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Hertha BSC steht am Abgrund

Hertha BSC verlor gegen Borussia Dortmund mit 1:2 und schmiert in der Tabelle weiter ab. Nur die beiden Aufsteiger SC Paderborn 07 und 1. FC Köln sind aktuell noch schlechter als die Berliner. Nach 5 Niederlagen am Stück steht die Mannschaft auf Relegationsplatz 16. Und wenn man alle Spiele dieser Saison gesehen hat, muss man leider konstatieren, der miese Tabellenplatz entspricht den gezeigten Leistungen der Mannschaft. Als Fan ist es überaus schaurig miterleben zu müssen, wie die vormals in der Bundesliga etablierte Hertha von den Gegnern nun ein aufs andere Mal hergespielt wird.

Hertha-Trainer Ante Covic gefeuert

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26. November 2019
von Linienrichter
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Nach Pleite in Augsburg ist die abgewirtschaftete Hertha nun Abstiegskandidat

Hertha BSC verlor das 6-Punkte-Spiel beim FC Augsburg nach desaströser Leistung mit 0:4 und ist nun zum Abstiegskandidaten abgewirtschaftet. Hertha-Trainer Ante Covic hat es nicht geschafft, seiner Mannschaft ein funktionstüchtiges System zu vermitteln, um in der Bundesliga zu bestehen. 12 Bundesligaspiele und 2 Pokalpartien später muss konstatiert werden, die Mannschaft hat sich seit der Entlassung von Trainer Pal Dardai nur zum Schlechteren entwickelt. Zwar spielte die Mannschaft in der Rückrunde 2018/19 unter Dardai wie schon die Rückrunden-Jahre zuvor eher dürftig, aber Hinrunde konnte der Ex-Hertha-Trainer immer gut. In der Hinrunde zeigt sich, ob das in der Sommerpause eingeübte System funktioniert und Punkte bringt. Umso länger die Saison dann läuft, werden Verletzungen der Achsenspieler und/oder Kaderschwächen insbesondere von der finanzstärkeren Konkurrenz viel gnadenloser bestraft.

Torhüter Rune Jarstein sah Rot wegen grobem Foulspiel. Danach ging Hertha unter.
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Hertha-Trainer Ante Covic hat wohl fertig

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12. November 2019
von Linienrichter
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Wieder deftige Niederlage gegen Angstgegner RB Leipzig

Hertha BSC verlor sein Heimspiel gegen RB Leipzig mit 2:4 und steckt nun mitten im Abstiegskampf. Sollten die Berliner sich im folgenden Auswärtsspiel beim FC Augsburg auch eine Packung abholen, könnte es das Aus für Hertha-Trainer Ante Covic bedeuten. Denn nur 11 Punkte aus 11 Spielen sind absolut zu wenig, um sich im Mittelfeld der Liga halten zu können. So langsam geht es nicht mehr nur um das Gewinnen von Prestigeduellen und imaginären Stadtmeisterschaften, sondern ums nackte Überleben in der Bundesliga. Sollte der Schalter nicht schnellstens umgelegt werden, spielt die Mannschaft bis zum Saisonende dauerhaft Abstiegskampf. Es scheint zwar so zu sein, dass die Konkurrenz im Klassenkampf aus Paderborn, Köln, Mainz, Augsburg, Bremen, Düsseldorf und Köpenick im Spielerkader schlechter besetzt ist. Aber im Abstiegskampf sind zusätzliche Qualitäten gefordert, die die Herthaner aktuell nicht auf den Rasen bringen. Und ist die Verunsicherung erst einmal groß, wird es wohl weitere blöde Elfmeter regnen und womöglich kommen dann noch erschwerend einige rote Karten hinzu. Denn auch die Schiedsrichter machen es der Hertha in dieser Saison nicht gerade leicht.

Mit einer imposanten Choreografie vor dem Anpfiff erinnerte Hertha BSC an den Mauerfall vor 30 Jahren.
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Satter Fernschusstreffer von Maximilian Mittelstädt

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7. November 2019
von Linienrichter
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Hertha BSC verliert Teil 1 der Stadtmeisterschaft gegen Union Berlin

Hertha BSC verlor das Berlin-Derby-Auswärtsspiel beim 1. FC Union Berlin mit 0:1 und liegt nun im Kampf um die Stadtmeisterschaft der Saison 2019/20 vorerst im Hintertreffen. Aber die Blau-Weißen verloren nicht nur diese hochgejazzte Partie, sondern präsentierten sich so saft- und kraftlos im Stadion An der Alten Försterei, dass für die laufende Spielzeit leider mit dem Schlimmsten gerechnet werden muss, dem Abstiegskampf. Auch das Tabellenbild spiegelt das unterdurchschnittliche Leistungsvermögen der Mannschaft immer eindeutiger wider. Denn nach 10 absolvierten Spieltagen haben die Berliner gerademal magere 11 Punkte eingesammelt. 3 Siegen und 2 Unentschieden stehen schon 5 Niederlagen gegenüber. Und die eigentlich schweren Brocken kommen erst noch. In den noch ausstehenden 7 Partien bis zur Winterpause hat Hertha noch die Mannschaften von Leipzig (H), Augsburg (A), Dortmund (H), Frankfurt (A), Freiburg (H), Leverkusen (A) und Mönchengladbach (H) vor der Brust. Wie viele Punkte wird das Team von Ante Covic bis Weihnachten noch einfahren? Als Fan mag man gar nicht mit dem Rechnen anfangen wollen.

Auch nach dem Anschauen der Videobilder blieb Schiedsrichter Deniz Aytekin bei seiner Entscheidung Elfmeter für Union Berlin nach Foulspiel im Strafraum von Dedryck Boyata an Gentner.
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Elfmetertor entscheidet lausigen Kick

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31. Oktober 2019
von Linienrichter
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Hertha BSC gewinnt Mega-Pokal-Krimi gegen Dynamo Dresden

In der 2. Runde des DFB-Pokals besiegte Hertha BSC den Zweitligisten Dynamo Dresden nach Verlängerung und Elfmeterschießen denkbar knapp. Nach regulärer Spielzeit stand es 2:2, nach der Verlängerung 3:3 und im Elfmeterschießen sorgte erst Herthas Schütze Numero 6, Marko Grujic, mit seinem Tor für die 5:4 Entscheidung. Was auf dem Papier schon als äußerst knapp zu erkennen ist, war in der Realität, in Echtzeit an extremer Emotionalität kaum zu toppen. Zwischen Sieg, Niederlage und urplötzlichem Comeback lagen in diesem Pokal-Krimi für beide Mannschaften oft nur wenige Minuten und das im mehrfachen Wechsel. Nur selten ist die Redewendung – Wechselbad der Gefühle – so treffend für ein Fußballspiel, wie für diese Pokal-Partie in ihrem epischen Ausmaß. Circa 3 Stunden lang mussten Spieler, Trainer und Anhänger hoffen, bangen und immer und immer wieder aufs Neue zittern bis endlich ein Sieger feststand.

Der Moment des Hertha-Pokal-Triumpfs. Marko Grujic hatte soeben den entscheidenden Elfmeter zum 5:4 verwandelt.
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Hertha-Trainer Ante Covic kurz vorm Abgrund

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