Schiedsrichtergespann

Hertha BSC Blog – Berlin Fußball Bundesliga

5. Dezember 2016
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Total unwirklich das Ganze

Hertha BSC verteidigte mit einem kraftvollen 3:2 Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg den 3. Tabellenplatz der Bundesliga und raffte in nur 13 Spielen unwirkliche 27 Punkte !!! zusammen. Das Trainer-Duo Pal Dardai und Rainer Widmayer verewigte sich mit dieser sensationellen Punkteausbeute für immer in der Hertha-Historie. Wie in der starken Vorsaison sicherten die Blau-Weißen nebenbei sehr vorzeitig den Klassenerhalt. Schon zu diesem frühen Saisonzeitpunkt geht es also um Europa, ein Abstiegskampf ist definitiv auszuschließen. Wahnsinn. Für alle Hertha-Fans gehört das Tabellenbild nach dem 13. Spieltag deshalb unbedingt gerahmt. Direkter Bayernjäger, 10 Punkte Vorsprung auf Schalke, Leverkusen und Mainz. Irre 17 Punkte Vorsprung auf Wolfsburg und geradezu unglaubliche 20 Punkte Vorsprung auf den Bundesligadino Hamburger SV. Einfach total unwirklich das Ganze.
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Dieses Foul an Salomon Kalou hätte auch Elfmeter geben können.
Foto: Getty Images

Direktes Freistoßtor von Marvin Plattenhardt

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29. November 2016
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Der Vedator trifft und Herthas Heimsiegserie hält

Kaum zu fassen, aber Herthas unglaubliche Heimsiegserie hält. 6 Heimspiele – 6 Siege – Platz 3 in der Bundesligatabelle. Dieses Mal musste der 1. FSV Mainz dran glauben. Letztlich nicht unverdient schlug Hertha BSC im Sonntagabendspiel im Kühlschrank Olympiastadion den 1. FSV Mainz mit 2:1 und lässt die Fans so von einer glorreichen Zukunft träumen. Der Sieg gegen die Mainzer war sicher keine Demonstration spielerischer Raffinesse sondern eher ein hartes Stück Schwerstarbeit. In der 25. Spielminute lag Hertha wie aus heiterem Himmel mit 0:1 zurück und musste plötzlich richtig ackern und das Spiel drehen, um die beeindruckende Heimsiegserie weiter ausbauen zu können. Aber Vedad „Vedator“ Ibisevic war nach drei langen Spielen Torflaute so dermaßen hungrig, dass die Mainzer Verteidiger oft zu Statisten degradiert wurden, sobald sich Ibisevic im Strafraumbereich positionierte und blitzschnell abschloss.
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Nach Vedad Ibisevics Treffer zum 2:1 war der Jubel riesengroß.
Foto: Getty Images

Doppelpack Vedad Ibisevic

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21. November 2016
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Nullnummer gegen Augsburg wird langsam zum Klassiker

Hertha BSC konnte seiner Favoritenrolle beim FC Augsburg nicht gerecht werden und musste sich nach einem höhepunktarmen Match mit einem 0:0 Unentschieden begnügen. Trotz großer Personalsorgen konnten die Augsburger unter ihrem neuen Trainer Dirk Schuster überraschend gut gegenhalten ohne dabei an die Grenzen des Erlaubten gehen zu müssen. Noch unter dem alten Trainer Markus Weinzierl, der mittlerweile auf Schalke waltet, hatte man als Hertha-Fan leider des öfteren den Eindruck, dass die Augsburger Spieler in punkto Überhärte und Unfairness alle Register zu ziehen hatten, weil die Trainervorgabe dementsprechend lautete.
November 2016 - Spielergebnis - FC Augsburg - Hertha BSC - 0:0
Herthas Abwehr ließ nur wenig Spektakuläres zu. Und Toptorhüter Rune Jarstein konnte seinen Kasten zum 5. Mal in dieser Saison sauber halten.
Foto: Getty Images

Pal Dardai Matchplan versandete

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7. November 2016
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Hertha demontiert Angstgegner Gladbach

Im Freitagabendspiel demontierte Hertha BSC den Angstgegner Borussia Mönchengladbach mit 3:0 und hat damit nach 10 Spieltagen schon superstarke 6 Siege eingefahren. Zu Beginn einer Bundesligasaison wird von den Verantwortlichen aller Bundesligavereine immer gern darauf verwiesen, dass man frühestens nach dem 10. Spieltag eine erste Standortanalyse vornehmen würde. Nun ist der 10. Spieltag gespielt, 4 Bundesligatrainer sind wegen Erfolglosigkeit schon gefeuert worden und Hertha-Trainer Pal Dardai gehört nicht etwa zu den gefeuerten, wie vor der Saison von so manchem Fachmann verspekuliert wurde, sondern ganz im Gegenteil, Dardai ist einer von aktuell 6 Toptrainern der Liga, die da wären Hasenhüttl, Nagelsmann, Stöger, Kovac, Streich und eben Pal Dardai. Man muss nicht lange darüber diskutieren, die Standortanalyse für Hertha BSC fällt extrem rosig aus. Mit satten 20 Punkten nach 10 Spieltagen, z.B. sensationellen 18 Punkten Vorsprung auf den Hamburger SV und in der Tabelle nur vier Punkte hinter Dauer-Spitzenreiter Bayern München liegend, hat sich Hertha BSC unter Pal Dardai zu einer offensichtlichen Größe in der Liga entwickelt.
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Nach dem erlösenden 3:0 gegen Angstgegner Gladbach durch Salomon Kalou war der Jubel einfach riesengroß.
Foto: Getty Images

Dreierpack von Salomon Kalou

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1. November 2016
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Ohne Reservebank – Hertha-Niederlage in Hoffenheim

Hertha BSC verlor bei 1899 Hoffenheim verdient mit 0:1. Auch wenn das Ergebnis knapp erscheint, so war Hoffenheim doch in fast allen Belangen auffällig viel besser und dominierte die Partie sehr deutlich. Die Berliner fanden nie den Zug zum Tor, kamen viel zu oft zu spät in die Zweikämpfe und ließen es an Kompaktheit mangeln. Im Gegensatz zur Hertha schien der Matchplan der Hoffenheimer perfekt aufzugehen. Hinten nichts zulassen, vorne viele Torchancen aus dem Spiel heraus kreieren, Freistöße in Strafraumnähe ziehen und dann volle Konzentration bei den Standards, damit die 1,90 Meter Kerle brandgefährlich zum Kopfball kommen. Diese Taktik des erst 29-jährigen Hoffenheim-Trainers Julian Nagelsmann ging auf. Mit Nagelsmann scheint die Bundesliga in diesem Jahr einen megatalentierten Trainer hinzugewonnen zu haben. Innerhalb nur eines halben Jahres hatte Hertha-Trainer Pal Dardai zum 2. Mal das Nachsehen. Schon im April verloren die Berliner mit 1:2 in Hoffenheim.
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Diese Kopfballgranate von Hoffenheims Niklas Süle konnte Torwartgott Rune Jarstein leider nicht fischen.
Foto: Getty Images

Hertha-Spielerkader an der Schmerzgrenze

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27. Oktober 2016
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Mitchell Weiser zauberte am Millerntor im Pokal beim FC St. Pauli

In der 2. Runde des DFB-Pokal besiegte Hertha BSC den FC St. Pauli souverän mit 2:0. Engagiert auftretende Berliner ließen den Hamburger Zweitligisten nie so ins Spiel kommen, dass die Partie hätte irgendwann kippen können. Insbesondere Herthas Mitchell Weiser zauberte am Millerntor. Er präsentierte sich beim Pokalfight in absoluter Spitzenform, schoss das Tor zum 1:0 selbst und legte den zweiten Treffer nach starker Einzelleistung perfekt für Valentin Stocker auf.
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Nach dem Pokalsieg feierte die Mannschaft am Millerntor ausgelassen mit den mitgereisten Hertha-Fans.
Foto: Getty Images

Mitchell Weiser und die Beidfüßigkeit

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