Für Hertha BSC reichte es im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg nur zu einem 3:3 Unentschieden. Damit wurde erneut die Chance verpasst, aus dem grauen Mittelfeld der Tabelle heraus einen Schritt nach oben zu den Topmannschaften der 2. Bundesliga zu machen. Tabellenplatz 9 ist einfach zu wenig für ein Team, welches von der Kader-Qualität her um den Aufstieg hätte mitspielen sollen. Aber für die Zuschauer dieses torreichen Zweitligaspiels gab es absolut nichts zu meckern. Der Unterhaltungswert war hoch. Nach dem Spiel hatten beide Fanlager viele emotionale Glücks- sowie Unglücksmomente in schlussendlich ausgewogener, gerechter Verteilung durchlebt. Und sportlich hatte die spannende Zweitligapartie einiges zu bieten. Denn beide Mannschaften zeigten phasenweise sehr starke Leistungen. So dominierten die Nürnberger die 1. Halbzeit nach Herzenslust und hätten nach 45 Spielminuten unbedingt höher als 2:1 führen müssen. Die 2. Halbzeit war dann mehr das Berliner Ding. Obwohl in der 47. Minute sogar noch das 1:3 kassiert wurde, zeigte Hertha BSC Comeback-Qualität vom Feinsten und glich den Zweitore-Rückstand bravourös zum 3:3 aus anstatt sang- und klanglos unterzugehen.
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Ein Haris Tabakovic Doppelpack für die Hertha BSC Comeback-Qualität. Mit 17 Treffern für Blau-Weiß ist Tabakovic an der Spitze der Torschützenliste.
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1. April 2024
von Linienrichter
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