Schiedsrichtergespann

Hertha BSC Blog – Berlin Fußball Bundesliga

Ibisevic Doppelschlag versetzt Hamburg den Ko

Hertha BSC besiegte den Hamburger SV souverän mit 3:0 und setzt sich an die Spitze des Bundesliga-Mittelfelds. Auch wenn das Endergebnis deutlich ausfiel, die Partie stand lange auf Messers Schneide. Erst der späte Doppelschlag von Vedad Ibisevic versetzte den Hamburgern letztlich den K.o. Allerdings hatte das starke Tor von Salomon Kalou in der 17. Spielminute schon früh dafür gesorgt, dass Hertha sich voll und ganz auf die Abwehrarbeit konzentrieren konnte. Durch geschicktes Pressing kamen die Hamburger zwar auf viel Ballbesitz, konnten aber über diese errungenen Spielanteile nichts Gescheites entwickeln. Das Ballgeschiebe war durchsichtig, uninspiriert und überaus fehlerbehaftet.
Oktober 2015 - Spielergebnis - Hertha BSC - Hamburger SV - 3:0
Vor dem Spiel inszenierten die Hertha-Fans in der Ostkurve eine beeindruckende Choreographie zum 25. Jubiläum der Deutschen Wiedervereinigung.
Foto: Getty Images

Spielt Hertha BSC eine Saison ohne Abstiegssorgen?

Als Hertha-Fan kann man es noch gar nicht richtig fassen. Allzu unwirklich erscheint die Momentaufnahme. Blau-Weiß ohne Abstiegssorgen in der Komfortzone? Eigentlich schaut man doch immer noch in der Bundesligatabelle ängstlich Richtung Tabellenkeller. Nimmt dann aber wohlich berührt zur Kenntnis, der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist mittlerweile auf sensationelle 9 Punkte angewachsen. Gut, der Abstand zum vor der Saison als Abstiegsanwärter Nummer 1 ausgemachten SV Darmstadt 98 beträgt nur 4 Punkte. Aber so wie die Mannschaft sich präsentiert, spiegelt der 4. Tabellenplatz Herthas derzeitig grundsolide Qualität wieder. Denn Blau-Weiß hat auch das drittbeste Torverhältnis der Liga auf dem Konto. Und zumindest gegen den 1. FC Köln und den Hamburger SV war Hertha klar das stärkere Team und griff sich diese 6 Punkte völlig zurecht. Im Moment ist Herthas Fundament so stabil, dass man alle Abstiegssorgen erst einmal vergessen kann. Das heißt, Hertha spielt diese Saison als etablierter Bundesligist.

Unter Hertha-Trainer Pal Dardai ist die Mannschaft endlich wieder torgefährlich.
Foto: Getty Images

Hertha-Trainer Pal Dardai setzt auf Doppelspitze

Ein wichtiger Grundpfeiler für Herthas anhaltende Erfolgssträhne ist die Position Mittelstürmer. Mühte sich Torjäger Salomon Kalou in der letzten Saison regelmäßig ganz allein und ziemlich erfolglos gegen die beiden Innenverteidiger der gegnerischen Mannschaften, so steht ihm nun mit Vedad Ibisevic ein zweiter Mittelstürmer tatendurstig zur Seite. Als Hertha-Trainer Pal Dardai zum ersten Mal davon sprach, dass er sich gut vorstellen könne, mit zwei Stürmern im Angriffszentrum zu operieren, wollten viele Hertha-Fans dem neuen Offensivgeist noch nicht recht trauen. Gegen den Hamburger SV zauberte Dardais Doppelspitze nun geradezu. Insbesondere beim 1:0 durch Salomon Kalou zeigte sich, wie schwer eine Doppelspitze zu verteidigen sein kann. Denn beim Zuspiel vom erneut bärenstarken Rechtsverteidiger Mitchell Weiser liefen Kalou und Ibisevic an der Strafraumgrenze auf einer Höhe dicht beieinander und waren so als Doppelpack schwerer auszurechnen. Und für Salomon Kalou war diese Angriffsformation und der damit verbundene kleine sich ergebende Zeitvorteil dann Gold wert. Denn bevor einer der Innenverteidiger ihn stellen konnte, hatte er den Ball sicher unter Kontrolle gebracht, tanzte die Abwehrreihe nach Belieben aus und platzierte den Torschuss nahezu perfekt. Ohne Vedad Ibisevic neben sich hätte es diese erfolgreiche Spielsituation für Kalou so wohl nicht gegeben.


Herthas Salomon Kalou erzielt den 1:0 Führungstreffer.
Foto: Getty Images

13 Torschüsse für Hertha BSC

Herthas offensive Ausrichtung lässt sich auch an der Vielzahl der Torschüsse ablesen. Denn die Herthaner schießen plötzlich aus allen Rohren. Es ist zu vermuten, dass Hertha-Trainer Pal Dardai seine Spieler angewiesen hat, jede sich bietende Chance zum Torschuss zu nutzen. Nicht zögern, sondern draufhalten ist die Devise. So probierten neben den Torschützen Kalou und Ibisevic auch Genki Haraguchi, Tolga Cigerci, Vladimir Darida und Fabian Lustenberger je zweimal ihr Glück. Auch Mitchell Weiser ließ es einmal herzhaft krachen. Hertha-Kapitän Fabian Lustenberger kam bei einer seiner Schussmöglichkeiten dem Torerfolg noch am nächsten, als er wie schon gegen den VfB Stuttgart mit Urgewalt volley abzog. Dieses Mal aber traf Lustenberger nur die Querlatte.

Hertha-Kapitän Fabian Lustenberger in der Jubeltraube beim Feiern des 2:0 von Vedad Ibisevic
Foto: Getty Images

Hertha-Kapitän Fabian Lustenberger hält den Laden sauber

Der absoluten Hochform von Hertha-Kapitän Fabian Lustenberger ist es zu danken, dass die verletzungsbedingten Ausfälle der Stammverteidigung keine Wirkung zeigen. Denn schon wieder musste die Abwehrreihe während des Spiels verändert werden. Der für die Zukunft und den Notfall verpflichtete Niklas Stark, der den etatmäßigen Innenverteidiger Sebastian Langkamp in den letzten Partien so überraschend gut vertrat, verletzte sich schon nach 29. Spielminuten und musste nun selbst ausgewechselt werden. Auf der Bank hatte Pal Dardai für diesen Fall Notnagel Jens Hegeler sitzen. Und Notnagel Jens Hegeler bewies erneut, dass er Innenverteidigung kann, obwohl er einst als offensiver Mittelfeldspieler verpflichtet wurde. Im Duett mit Fabian Lustenberger ließ Herthas Innenverteidigung in der Folge gegen die Hamburger Offensive so gut wie nichts zu. Auch der bullige Ex-Herthaner Pierre-Michel Lasogga wurde wie selbstverständlich völlig aus dem Spiel genommen.

Vedad Ibisevic erzielt das Tor zum 3:0 Endstand nach Bilderbuchkonter über Alexander Baumjohann.
Foto: Getty Images

Schiedsrichter Dr. Felix Brych

Ticker. Hertha BSC – Hamburger SV – 3:0 (1:0). Vor 65.427 Zuschauern im gut gefüllten Berliner Olympiastadion zeigte Hertha BSC gegen den HSV eine hochkonzentrierte Leistung und gewann das nunmehr dritte Heimspiel in Folge. Die Berliner haben einen mächtigen Lauf. Aktuell passt einfach alles. Die Stürmer treffen, die Abwehr steht sicher und das Glück strahlt in Blau-Weiß. Schiedsrichter Dr. Felix Brych und sein Schiedsrichtergespann schiedsten die faire Bundesligapartie recht fehlerfrei. Dem Herthaner Genki Haraguchi zeigte Dr. Brych die Gelbe Karte. Die Tore für Hertha BSC erzielten Salomon Kalou in der 17. sowie per Doppelschlag Vedad Ibisevic in der 77. und 79. Spielminute. Herthas Spieler mit der größten Laufdistanz: Dauerläufer und Laufwunder Vladimir Darida mit 13,32 gemessenen Kilometern.

Hertha BSC gegen Hamburger SV
Hertha-Mannschaftsaufstellung und Einwechselspieler:
Oktober 2015 - Mannschaftsaufstellung - Hertha BSC - Hamburger SV

Hertha-Spiele Fußball-Historie

Ältere Spielberichte, Informationen und Meinungen zu Begegnungen beider Mannschaften vom Schiedsrichtergespann:

23. März 2015 – Knüppelharter Abstiegskampf – Hamburger SV – Hertha BSC – 0:1
27. Oktober 2014 – Befreiungsschlag – Hertha BSC – Hamburger SV – 3:0
10. Februar 2014 – Adrian Ramos weltklasse – Hamburger SV – Hertha BSC – 0:3
26. August 2013 – Nico Schulz – Hertha BSC – Hamburger SV – 1:0
28. Januar 2012 – Abstiegsstrudel – Hertha BSC – Hamburger SV – 1:2
15. August 2011 – megawichtiger Punkt – Hamburger SV – Hertha BSC – 2:2
6. März 2010 – Am Abgrund – Hamburger SV – Hertha BSC – 1:0
4. Oktober 2009 – Tauchfahrt des Grauens – Hertha BSC – Hamburger SV – 1:3
3. Mai 2009 – Im Rennen – Hamburger SV – Hertha BSC – 1:1
15. November 2008 – Zwei Gesichter – Hertha BSC – Hamburger SV – 2:1

Hertha BSC Hamburger SV Ergebnisse 1. Bundesliga
1. Bundesliga 8. Spieltag:

Pal Dardai setzt auf Doppelspitze Hertha BSC Hamburger SV

Hertha BSC Hamburger SV Tabelle 1. Bundesliga
1. Bundesliga 8. Spieltag:

Vedad Ibisevic Doppelschlag Hertha BSC Hamburger SV

Pressekonferenz mit den Trainern Pal Dardai und Bruno Labbadia
Hertha BSC – Hamburger SV
HerthaTV, der offizielle YouTube-Kanal von Hertha BSC

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